Heute ist echt ein Tag zum abgewöhnen. “Dissidente” wird ständig von etwa fünf Meter hohen Wellen, die von schräg achtern angerollt kommen, auf die Backbordseite gepfeffert, dass es nur so kracht. GFK ist schon ganz schön flexibel, das hört man hier unten in der Kajüte. Knaaarz, knacks … An abwaschen, Cozinhar, usw. ist gerade kaum zu denken, denn dafür müssten wir uns in die Pantry gurten. Der Grund für diese Achterbahnfahrt: Der Wind hat mal wieder aufgefrischt. Gestern Nacht, wieder Punkt 1 Relógio. Wie immer. Eine Sache, nach der wir echt die Uhr stellen können. Also habe ich nochmal gerefft. Das Groß hat Reff Nummer drei, die Genua die Größe eines Badetuchs. Mehr Reffen geht jetzt nicht mehr, der nächste Schritt wäre Sturmfock. Trotzdem sind wir schnell unterwegs, jetzt immer um sechs Knoten. O último período de horas 24 Horas: 134 Milhas náuticas. Heute Morgen um 6.23 hat Cati einen besonderen Eintrag ins Logbuch gemacht: Depois 1527 Milhas náuticas, 14 Encontrar, 13 Horas e 23 Minuten haben wir unser “Bergfest”. Meilentechnisch haben wie die Hälte der Strecke im Kielwasser. Tagetechnisch wohl schon längst, denn wir hatten ja in der ersten Woche viel Flaute. Eben haben wir auf dieses Jubiläum mit je einer Dose Cola angestoßen. Alkohol trinken wir nicht, so lang wir auf See sind. Essenstechnisch sind wir nun übrigens in der Bilge angelangt. In einer Mischung aus Salzwasser, Catis Haaren und Motoröl lagern dort unten noch etwa 40 Futterdosen aus Deutschland. Gestern gab es Chili con Carne mit Reis. Mein Vater hat kurz vor der Abfahrt die Aufgabe bekommen, die Etiketten abzulösen und die Dosen mit einem Edding zu beschriften, da sich die Aufkleber mittlerweile eh abgelöst hätten. Allerdings war er wohl ausgesprochen gut gelaunt und hat sich ein paar Scherze erlaubt. Neulich wollten wir eine Dose Mandarinen aufmachen und hatten plötzlich eine Dose Kichererbsen im Sieb. Und was bitte ist “Erbsensuppe mit Spargel”? Ich habe damals im September einen Teil der Dosen bei Lidl und einen Teil bei Edeka gekauft. Falls mal schlechtes Wetter ist, zum Launeheben auch ein paar “hochwertigere Sorten” wie die von Erasco, dachte ich damals. Da ja keine Etiketten mehr drauf sind, rätseln wir immer, ob es sich nun eine teure oder billige Suppe gehandelt hat. Meistens ist wirklich kein Unterschied zu erkennen. Essen ist gerade ein großes Thema, denn da es ja jetzt “bergab” é, also von der Bergspitze runter, und die Meilen gerade nur so runtertickern, Muitas vezes deitamos em nossos beliches e elogiamos um ao outro, o que fazemos primeiro, quando chegarmos. Na clara, algo comida fresca! Cati gostaria de um bife grosso, Na verdade eu estava pensando em uma salada. Faz muito tempo que não tenho isso. Se você considerar o meio como um compromisso, Provavelmente se resumirá a hambúrgueres 😉 Já que tomamos surpreendentemente pouco café no Atlântico, Vamos invadir a caixa registradora virtual do café aqui no site para a noite de chegada. Danke an alle, quem jogou alguma coisa lá! A questão da comida me lembra outra anedota aqui a bordo. Eu tenho que recuar um pouco: Um das nötige Geld für den Umbau des Schiffes zu bekommen, habe ich im Frühjahr 2013 einige Monate lang das “Handbuch für den Atlantischen Ozean” für den Delius-Klasing-Verlag redaktionell überarbeitet. Eine Mordsarbeit, vier Monate habe ich jede freie Minute an dem Buch gesessen. Natürlich mussten auch alle Adressen, Telefonnummern und Co geprüft werden. Da bin ich auf die Seite einer Kneipe auf Barbados gelangt, die direkt gegenüber des Ankerplatzes in der Carlisle-Bay liegt, in der wir nun bald vor Anker gehen wollen. Die Kneipe liegt an der Careenage, in der früher die großen Segelschiffe überholt wurden uns heißt schlicht “Boatyard”. Se um “Boatyard Barbados” googelt, gelangt man auf die Website. Dort wird automatisch ein Song abgespielt, den ich Cati damals vorgespielt habe. não lembro mais do texto, mas para o refrão: “No estaleiro, Barbados, o-o-oo-oh. No estaleiro, Barbados, o-o-oo-oh …” Desde que lembrei Cati há uma semana, ela tem um verme de ouvido permanente. Esta noite eu a acordei por volta da meia-noite para vigiar: “É a sua vez. Ainda 1540 Milhas para Barbados.” Suas primeiras palavras: “Oh não, está começando de novo! No estaleiro, Barbados … ahhhhh …” 😉 Claramente, Então temos que comer nosso hambúrguer lá. Mas ainda há tempo para ir 1470 milhas náuticas à nossa frente. Sobre 10 para 11 Dias, sagt das GPS. Esperamos, que as ondas vão se adaptar à direção do vento nos próximos dias e nem sempre as pegaremos lateralmente. Isso tornaria a vida aqui muito mais agradável. John