Chers lecteurs,,
après 659 Einträgen und 89.000 Besuchern (seit 2005) ist das alte Gästebuch leider voll gewesen und lässt sich nicht erweitern. Deshalb haben wir nun ein neues installiert, ça veut être comblé 🙂
Alle alten Beiträge wir bei nächster Gelegenheit übertragen. Das muss leider händisch passieren, da der Anbieter des alten Gästebuchs keine Möglichkeit anbietet, die Einträge zu exportieren.
Los gehts!
Liebe Cati, lieber Johannes, An Variante A stoert mich ganz entscheidend der letzte Satz. Es ist nichts dagegen zu sagen, wieder nach Deutschland zu segeln. Warum auch. Es ist sehr schoen dort. Aber nur, wenn man dort auch wirklich wieder mit beiden Beinen ankommt. Und sein moechte. Ich habe da so meine Zweifel. Die Chartervariante ist die, die mir am wenigsten gefaellt. Ich glaube man kann auf diesem Weg seine eigenen Traeume nicht leben. Variante D waere wohl meine. Segeln solange es euch moeglich ist. Vielleicht der Pazifik, vielleicht die grosse Atlantik Runde. Eigentlich ist das egal. Einfach an Bord leben. Wo auch immer und entlang des Weges Arbeit finden. Oft stressig, mit schmalem Budget, oft schwieriger mit Krankheit als ohne, mais "à la fin" mit einem gelebtem Traum im Gepaeck vielleicht irgendwo sesshaft werden.
Oder auch nicht. Wer weis das schon.
Variante D koennte auch Moeglichkeiten enthalten, von denen ihr jetzt noch nichts ahnt. Positive.
(Wie naiv? Vielleicht. Sei es drum. Ich lebe seit acht Jahren an Bord. Segele mit Partner und ohne allzu festen Plan. Es geht). Variante D ist die, ohne das Fragezeichen ueber dem Kopf, (comme) kommen wir nochmal los. Oder was waere geworden wenn wir damals einfach weiter gesegelt waeren. Den Job in Hamburg wuerde ich mit Ende Zwanzig nicht entscheiden lassen. Meine chronische Krankheit (ich segele und lebe auch mit einer) auch nicht.
Gerade deshalb wuerde ich umso mehr in mich hineinhoeren.
Sehnsucht ist auf Dauer nicht gesund. Erfuelltes Leben schon. Und das Leben ist jetzt, aujourd'hui. Eine Familie kann man auch unterwegs gruenden. Allerdings lebt man mit einigen Risiken. Rente, festes Einkommen hat man keines. Die Familie sieht man unregelmaessig, nicht alle Freundschaften ueberleben die Distanz. Tja.....A ist es glaube ich nicht, F auch nicht. E faende ich ok, wenn es fuer Euch beide stimmig ist. Aber es erscheint mir als eine traurige Entscheidung, die vorallem Cati trifft. Also auch nicht.
Irgendwo zwischen B und D, ohne allzu festen Plan denke ich..... Aber egal wie ihr es macht. Ihr habt irrsinnig viel geschafft im Leben. Und erlebt. Ihr schafft auch noch mehr. Egal auf welcher Seite vom Atlantik. Alles Liebe aus Durban, Kerstin