3. Dag op zee - Van Virginia tot de Bahama's

Geachte lezers,

wir sind wieder mal auf See, auf dem Weg vom Norden der USA hinunter in die Bahamas. Over 800 Seemeilen lagen vor uns, als wir am Montag gegen Mittag in Deltaville gestartet sind.

Die Route führte uns zunächst etwa 40 Seemeilen die Chesapeake Bay hinunter bis zum Chesapeake Bay Bridgetunnel. Einer eher flachen Brücke, die die ganze Öffnung der Bucht überspannt und an zwei Orten zum Tunnel wird, damit auch die großen Flugzeugträger den Marinehafen von Norfolk erreichen können. Dort sind wir dann nach rechts abgebogen und haben Kurs auf Cape Hatteras genommen, dem großen „Knick“ in der amerikanischen Ostküste, an dem Golfstrom (warm, da von Süden kommend) und Labradorstrom (kalt, da von Norden kommend) zusammen treffen. Hier kann es manchmal ein wenig ungemütlich werden. Nicht ohne Grund ist die ganze Küste von Beaufort bis Norfolk mit Wracksymbolen übersät.

Doch das Wetter war diesmal gut und wir konnten gestern mit dem letzten Tageslicht die letzte Boje hinter uns lassen (Tracker) und in den Golfstrom einfahren. Im Gegensatz zu Florida (over 30 sm breit) kann er hier bis zu 80 oder mehr Seemeilen breit sein. Die ganze Nacht sind wir bei leichten Winden unter Segel und einer Maschine schräg gegenan gedampft und haben meist nur 2,5 Knoten Speed über Grund gemacht. Doch nun sind wir fast durch. Der Speed nimmt zu und es wird auch jeden Tag etwas wärmer.

Im letzten Jahr waren wir Anfang November von Deltaville aus auf der gleichen Route nach Süden gestartet. Damals war es lausig kalt, naar 0 Grad Celsius. Wir hatten uns extra einen Heizstrahler gekauft, om de salon een beetje op te kunnen warmen. Maar het ding had blijkbaar een fabricagefout en wilde niet starten. Nat en koud maakten we nog een laatste stop in Norfolk en warmden we de salon op met de gasgrill 15 graden verwarmd. Het rook een beetje naar cheeseburger, maar het werkte 🙂 Natuurlijk altijd een raam open, zuurstof binnen te laten. Gelukkig zijn we deze keer van de bevriezing gespaard gebleven. Wij hebben er nooit onder gezeten 12 Mate.


Helaas zou de wind morgen tegen ons keren en hebben we twee dagen varen voor de boeg. Dat is niet zo leuk op een catamaran, omdat de draaihoek ongeveer is 140 Mate. Aber wir werden schon irgendwie nach Süden kommen.
Die hinter uns liegende Werftzeit hat wirklich Kraft gekostet, deshalb genießen wir nun gerade das flaue Wetter hier auf See, um wieder zu Kräften zu kommen. Viele Wartungsarbeiten und Reparaturen standen an und so waren wir fast 5 Wochen lang jeden Tag zugange. Wir haben die Ruder gezogen, neue Lager eingebaut, einen Saildrive überholt und neue Simmerringe eingebaut. Einen neuen Windgenerator installiert, ebenso einen neuen Watermaker … Die Motoren haben neue Gummis bekommen, das Bimini eine Verstärkung im Gestänge. Und viele, viele kleine Projekte mehr.

Am Zeitaufwendingsten war die Poliererei. Das Schiff ist zwar nur 13 Meter lang … aber dafür zweimal. Da kommen also schnell 26 meters schip bij elkaar... En de gelcoat had tijd nodig 16 Jaren vooral in de tropen een complete revisie gehad. Het was het waard. Nu glanst het schip bijna weer als nieuw 🙂
Tot zover de zee. Morgen naar de plannen, die we volgend jaar hebben...

John en Cati